Der weibliche Zyklus und Wissenswertes zum Thema Schwangerschaft

Der weibliche Zyklus hat im Durchschnitt eine Länge von 28 Tagen, wobei als 1. Tag des Zyklus der erste stärkste Tag der Monatsblutung gilt. Aber auch Zykluslängen von 25 – 35 Tagen gelten als normal.

Nach der Blutung beginnt im Eierstock eine Eizelle heranzureifen. Diese Eizelle ist ungefähr am 11. - 13. Regeltag ausgereift und unter dem Einfluss des Hormons LHI (Luteinisierendes Hormon) findet jetzt der Eisprung statt => das umhüllende Bläschen (Eifolikel) platzt und das reife befruchtungsfähige Ei wird vom Eileiterende aufgefangen.

Die Eizelle wandert durch den Eileiter zur Gebärmutter. Diese Wanderung kann bis zu 5 Tage dauern, zu beachten ist jedoch, daß die Eizelle nur 12-24 Stunden nach dem Eisprung befruchtungsfähig bleibt.

Da die Spermien 1-5 Tage lebensfähig sind, kann auch ein Geschlechtsverkehr einige Tage vor dem Eisprung zu einer Empfängnis führen.

Findet eine Befruchtung der Eizelle statt, nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut ein und spezialisierte Zellen der Plazenta = Zellen der Gebärmutterschleimhaut, bilden das Hormon HCG (humones choriongonardotropes Hormon)

In der Frühschwangerschaft verdoppelt sich die HCG Konzentration etwa alle zwei Tage und eine Schwangerschaft ist 6-10 Tage nach der Einnestung der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut nachweisbar.

Man kann also davon ausgehen, daß am 28. - 29. Tag des weiblichen Zyklus 100-200 IE/HCG pro Liter Urin vorhanden ist.

Moderne Schwangerschaftstests können Konzentrationen von 20 IE/HCG pro Liter oder 50 IE/HCG pro Liter (z.B. Femtest© ) nachweisen.

Sie sind einfach durchzuführen und bieten eine Sicherheit von über 99%.

 
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